Redebeitrag von Bruno Würtenberger - New-Peace


Bruno Würtenberger

Ansprache Politik und Friede von Bruno P. Würtenberger (CH) anlässlich der „Plattform Leipzig-Allianz Demokratischer Parteien und Organisationen“


Liebe Freunde, mein Name ist Bruno Würtenberger, ich bin hier in meiner Funktion als Pressesprecher der Neuen Spirituellen Friedensbewegung (New-Peace) und freue mich hier und heute, an diesem denkwürdigen Tag und Anlass, zu Ihnen sprechen zu dürfen.

Kürzlich besuchte mich eine sehr berühmte tibetische Nonne. Sie wurde, mit einigen ihrer Gesinnungsfreundinnen als; „die singende Nonne“ weltbekannt. Sie war die am längsten (für den Dalai Lama) inhaftierte Frau. 16 Jahre (!) verbrachte sie im Gefängnis unter chinesischer Herrschaft und Folter. 16 Jahre… tägliche Folter der grausamsten Art. 16 Jahre Verzweiflung, Schmerz und Hoffnungslosigkeit. Singen war ihre einzige Freiheit und auch dies brachte ihr weitere Folterungen ein. 16 Jahre Folterhölle und sie sagte: „Ich hasse meine Peiniger nicht!“ „Sie haben getan, was sie tun mussten.“ Dadurch hat sie viel bewirkt und die ganze Welt respektiert sie dafür und was sie sagt hat viel Gewicht und wird ernst genommen!

Das hat mich sehr beeindruckt!
Es verdeutlicht genau jenes Prinzip, welches wir auch in friedenspolitischer Hinsicht erfolgreich anwenden könnten. Liebe!
Liebe ist ein sehr kraftvolles Feuer…

Den größten Fehler den man machen kann, auch in der Politik, ist: Dass man nicht das tut, was man tun muss um seine Ziele zu erreichen, sondern, dass man irgendwann damit beginnt, zu versuchen zu verhindern, dass die anderen das tun können, was sie glauben tun zu müssen und, dass wir versuchen sie daran zu hindern, ihre Ziele zu verwirklichen.

Somit artet das ganze Bemühen in einen Kampf aus der niemals und von keiner der Parteien jemals gewonnen werden kann.

Und bleibt die Politik im gegenseitigen Bekämpfen, in Streit-gesprächen und Anfeindungen gefangen, so kann kein Friede entstehen, das ist wohl jedem vernünftig denkenden Menschen klar oder?

Doch wer sich allzu lange in der Politik aufhält und in diesen Kampf mit einsteigt, kann viel von seinem Feuer der Liebe einbüssen und wird wohl eher immer taktischer oder diplomatischer anstatt vernünftiger (…)

Ich sage also, dass die neue Politik Vernunft benötigt, vernünftige Menschen braucht… womit ich jedoch nicht bloß den Intellekt meine, welcher doch bestenfalls zu Schlauheit führt aber das Herz welches zur Menschlichkeit hinführt nicht wirklich zu fördert.

Was wirklich fehlt ist Menschlichkeit!

Wer heute noch glaubt, dass Menschlichkeit und Liebe für Wirtschaft, Politik und Einheit nicht das geeignete Mittel zum Zweck ist, hat wohl keine Ahnung davon, wie kraftvoll Liebe sein kann…

Ihr alle seid ja heute hier, weil Euer Herz brennt! Ich schätze das überaus! Mir geht es genau so und ich bin, wie schon gesagt, sehr dankbar, dass sie mich an diesem denkwürdigen Tag zu diesem, wie mir scheint, historischen Anlass, als Referent eingeladen haben.

Aber…, wir müssen vorsichtig sein! Wir dürfen, wenn wir eine,
– auch politisch – neue Zeit einläuten wollen, nicht dieselben, alten Fehler unserer Vorgänger wiederholen. Wir sollten unser Feuer nicht gegen andere verschwenden sondern müssen lernen, sie langfristig für uns einzusetzen!

Lassen wir die Andersdenkenden tun, was sie tun müssen. So, wie es die besagte Nonne getan hat. Setzen wir unsere vereinte Kraft nicht gegen ihre, sondern für unsere Ziele ein.

Lasst uns nicht auf kurzfristigen, sondern auf einen langfristigen Erfolg aus sein. Dies zu tun wäre zumindest weise…

Die ´alte Politik´ hat stets meist bloß kurzfristige Verbesserungen bevorzugt aber langfristige Nachteile geerntet. Die Vorteile waren für wenige, die Nachteile jedoch für viele. Ich glaube, ich kann davon ausgehen, dass dies, uns allen, mittlerweile mehr als nur deutlich geworden ist…(?)
Fahren wir diese Schiene weiter, so werden wir mit Garantie in der Sackgasse enden. Lasst uns also lieber, ruhigen Gemütes, kurzfristige Nachteile in Kauf nehmen, dafür aber langfristig den Sieg in Hinsicht eines friedvollen, gemeinsamen Miteinanders, in Wertschätzung und Respekt auch und gerade gegenüber andersdenkenden, erlangen.

Es ist doch wichtig, dass wir unser Ziel erreichen und nicht, dass die anderen die ihrigen nicht erreichen, oder?

Ja, wir müssen umdenken und unsere eigenen Grenzen zum Wohle des Grossen und Ganzen überwinden. Es genügt nun nicht mehr, bloß eine Schlacht zu gewinnen, das ist einfach, es geht hier und heute um das Endresultat welches darüber entscheidet, ob die Wirtschaft, Gesellschaft und Menschheit noch eine Zukunft haben wird oder nicht.

Setzen wir uns also gemeinsam für eine bessere Zukunft und nicht gegen die Vergangenheit ein!

Nicht nur Deutschland, sondern die ganze Welt braucht eine neue, größere, intelligentere und weisere Ausrichtung. Die Zeiten wo man glauben konnte, dass unsere Landesgrenzen verschiedene Boote abgrenzen, ist definitiv vorbei und so nebenbei gesagt, auch so ziemlich prähistorischer Natur welche, bar jeglicher Intelligenz und Vernunft, fröhlich in den Untergang steuert.

Wir sitzen und leben alle im selben Boot. Und wenn irgendein Land, jenseits welcher theoretischen Grenzen auch immer, ein Leck schlägt, so geht dies uns alle an.

Bevor wir uns aber um die ´Lecks´ der anderen kümmern, sollten wir zuerst die eigenen schadhaften Stellen in uns und in unserem Lande reparieren. Unser ´Leck´ ist die mangelnde Liebe und unser mangelndes Wissen um die Funktionsweise langfristigen Wirkens und darum, dass die Welt letztlich bloß ein Spiegel, eine Projektion unseres Bewusstseins darstellt.

Wenn die Ursache also in unserem Bewusstsein wurzelt, so ist es doch nur logisch, dass wir auch genau dort mit der Veränderung ansetzen müssen. (?)
Die Entwicklung unseres Bewusstseins und unserer Menschlichkeit sollte also, auch in der Politik, nicht unterschätzt werden! Nicht nur die Welt und die Menschen, sondern auch ich und die Politik muss menschlicher und liebevoller werden!

Ist dies, hier und heute, der Anfang eines neuen Zeitalters? Begründet sich hier und heute eine friedliche Weltgemeinschaft oder bleibt es auch bei uns beim Schönreden und dem Sonnen seiner selbst im Lichte der Scheinwerfer?
Wer könnte dies, hier und heute wohl entscheiden? (…)

Wenn dieses Zusammentreffen so vieler verschiedener Parteien dazu führt, dass sie alle zu einer einzigen Partei, zu einer Einheit, verschmelzen, dann werden wir erfolgreich sein können.

In gewissen Kleinigkeiten hat natürlich jede Partei etwas andere Ansichten… Aber wir verfolgen alle dasselbe Ziel, oder? Wir müssen also bereit sein, in kleinen Dingen nachzugeben, alle, um die großen Dinge verwirklichen zu können!

Wir müssen lernen, unseren Fokus nicht darauf zu halten, was die anderen anders wollen, sondern darauf, was wir alle gleiches erreichen möchten! Dies fordert natürlich eine gewisse Größe, eine gewisse Toleranz und bereits eine große Portion Weisheit, das stimmt. Verfügen wir, verfügst Du schon darüber? Natürlich, sonst wärst Du heute ja nicht hier!

So lasst uns der Welt also zeigen, dass wir nicht nur große Reden schwingen und uns danach, wie all die anderen Parteien auch, bloß gegenseitig bekämpfen und widersprechen…!

Wenn man in der Weltöffentlichkeit ernst genommen werden will, so muss man das, was man predigt, auch vorleben, dies würde die Öffentlichkeit mit Sicherheit mächtig beeindrucken!

Zeige mir einen Präsidenten, einen Bundeskanzler, einen Politiker, einen Bundesrat, eine Partei, die wirklich hält, was sie versprechen und nicht gegen andere kämpft oder in sich selbst bereits gespalten ist…! Dies, hier und heute, könnte der Anfang sein!

Schon Mutter Theresa sagte: „Ich bin noch keiner Friedensbewegung beigetreten und noch nie für den Frieden auf die Strasse gegangen… Ich würde es tun! Aber bringt mir die erste Friedensbewegung, welche wirklich für den Frieden einsteht und nicht gegen den Krieg!“

Alle Menschen von solcher Größe, von solchem Charakter – und sie haben die Welt verändert – langfristiger und nachhaltiger als jeder Politiker(!) …waren Menschen der Liebe.

Ihre Waffen waren die gelebte Nächstenliebe und ihr unermüdlicher Einsatz für eine Vision, nicht gegen die Visionen anderer! Nächstenliebe ist also keine Sache von Religionen, sondern der Menschlichkeit, eine Angelegenheit des Herzens!

Und nun sag mir einer, weshalb diese keinen Platz in der Politik haben soll???

Ja, liebe Freunde, wenn Friede und Liebe in mir ist, dann erst sollten wir damit beginnen, den Frieden und die Liebe in die Welt hinaus zu tragen, denn dann, und nur dann, sind wir glaubwürdig und werden als ernstzunehmende politische wie auch menschliche und gesellschaf-tliche Instanz wahrgenommen und respektiert. Daher der Leitspruch unserer Bewegung:

„Nur wenn es Frieden in mir selbst gibt, kann es Frieden auf der Welt geben.“

Ich danke für Eure Aufmerksamkeit.



Weitere Informationen über den Sprecher:


www.new-peace.com

www.d-a-r.de

www.freespiritinfo.com

www.spirituelleschuleschweiz.ch



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