"Wuppertal Wehrt Sich"

 

Guten Tag Herr Hansen,

 

gibt es denn wuppertal wehrt sich noch oder hat man sich

einen lästigen Querulanten vom Hals gehalten, da ich keine

Infos mehr bekomme?

 

Mit den besten Grüßen

 

Heinz Hörter

 


 

Ja „wuppertal wehrt sich“ gibt es noch Herr Hörter!

 

Aber zurzeit arbeitet die Orga-Gruppe im Hintergrund,

wir werden am 29. Juni 11 in Berlin in den Fraktionen der CDU / SPD / Die Grünen

sein, um eine Kommunalfinanzreform einzufordern!

 

Danach müssen wir alle je nach Ergebnis entscheiden wie

wir weiter vorgehen. .

 

Ansonsten bitte ich Sie auf die Internetseite von wuwesi zu

schauen, weil wir bis zum 29.6.11 wohl keine e-mails verschicken werden.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Peter Hansen


Sehr geehrter Herr Hansen,

 

zunächst einmal  recht herzlichen Dank für Ihre freundliche Rückantwort. Ja, und was soll ich Ihnen dazu sagen ???

Sicherlich eine gute Frage. Jeder kann nun machen was er will. Wenn aber schon eine sog. Bürgerbewegung, wie

„ wuppertal wehrt sich „ ins Leben gerufen wird und man seit Jahren,  - nicht nur im Internet  -  um Bürgerbeteiligung

bemüht ist, sollte man sich hüten, die anstehenden Probleme im Hinterzimmerchen zu behandeln.

 

So,  man will also nach Berlin fahren. Mit der  „Orga Gruppe“, die jetzt im Hintergrund arbeitet,  -  wie Sie mir gerade

schreiben,  -  will man bei der SPD, CDU u. GRÜNEN  Fraktion eine Kommunalfinanzreform anfordern.  Lieber Herr Hansen,

leben Sie und die anderen „Wuppertal wehrt sich Experten“ im Märchenland? Der Bund  ist pleite. Hat man das in Ihren

Reihen nicht  begriffen? Und dann wieder diese Geheimniskrämerei? Soll wieder mal, wie üblich, von den eigentlichen

Problemen abgelenkt werden? Es ist doch öffentlich bekannt und auch im Finanzausschuß  der Stadt Wuppertal gesagt

worden, daß der Bund gar nicht daran denkt, Gelder für die klammen Kommunen  bereit zu stellen. Wissen Sie und die

anderen „Experten“ der „Orga Gruppe“ das alles nicht? Wenn dem so ist, wird es aber Zeit, sich mal kundig zu machen.

 

Solche Kaffeefahrten, lieber Herr Hansen, kann man sich sparen. Herr Jung, unser hoch verehrter Herr Oberbürger-

meister, hat doch auch schon mal vor einigen Wochen alle Mühen auf sich genommen und ist in Sachen „Stadt u. Kommune“

nach Berlin gereist. Und was hat er erreicht ??? NICHTS. Außer Spesen nichts gewesen.

 

Es sieht alles wieder nach einem Ablenkungsmanöver aus um später wieder sagen zu können.: „Ja, wir tun was.“!

Wobei sicherlich auch die „ROT-ROT-GRÜNEN“ parteipolitischen Interessen in diesem  wuppertal wehrt sich  - Verein

eine gewichtige Rolle spielen. Nach dem gleichen Strickmuster ist doch auch die vor einigen Monaten statt gefundene

Podiumsdiskussion mit einheimischen Lokalpolitikern verlaufen. Außer dummen Reden und Quasselrunden  ist doch

dabei nichts heraus gekommen. Oder möchten Sie mir gerne mal das Gegenteil beweisen?

 

Aber vielleicht fahren Sie mal nach Düsseldorf. Die ROT-GRÜNE Minderheitsregierung ist ja gerade dabei, sich ein neues

Husarenstückchen zu leisten, in dem 4,8 Milliarden €  neue  Schulden aufgenommen werden sollen, um , wie es heißt,  auch

den klammen Kommunen unter die Arme greifen zu können. Wenn ich so etwas höre, dreht sich mir der Magen um.

 

Aber unser verehrter Herr Stadtdirektor Dr. Slawig sieht ja auch sehr optimistisch in die Zukunft. In 10 Jahren, so glaubt er,

könne er der Stadt Wuppertal einen ausgeglichenen Haushalt vorweisen. Da können doch auch Sie, sehr geehrter Herr Hansen

und die anderen „Experten „ von wuppertal wehrt sich  freudestrahlend die Arme in die Höhe reißen und mitjubeln, dank einer

solch hochkarätigen Expertenaussage.

 

Vielleicht hat aber auch der Herr Dr. Slawig die  Rechnung ohne den Wirt gemacht. Solche „Expertenprognosen“ sind aber nur

möglich,  -  und das weiß auch unser Herr Stadtdirektor  -  wenn die zu erwartenden Steuereinnahmen immer weiter in die Höhe

getrieben werden. D. h. im Klartext.: „Diejenigen, die im Grunde das Geld erst erwirtschaften,  -  Selbständige, Arbeitnehmer, Freiberufler –

werden immer weiter versklavt und ausgebeutet. Das werden sich alle diejenigen, die immer nur nach mehr Geld schreien,

erst mal vor Augen halten müssen. Und, was heißt denn  „einen ausgeglichenen Haushalt“!? Die 2 Milliarden € Schulden, mit der die

Stadt Wuppertal mit all ihren Bürgerinnen und Bürgern in der Kreide steht, werden auch in 10 und 100 Jahren noch vorhanden sein.

Und wenn dann, ehe ich es vergesse, Herr Dr. Slawig in diesem Zusammenhang sagt.: „Ja, dann, wenn alles gut läuft,   wären wir

wieder handlungsfähig, könnten wieder Lehrlinge einstellen und Beamtenbeförderungen vornehmen, stellt sich die Frage.: „Muß

dieser Mann zum Arzt?“

 

Ja, und weiß die Wuppertaler Stadtspitze überhaupt, ob sie noch lange Jahre das Ruder in der Halt halten kann, nach dem es die

Wuppertaler CDU Fraktion,   -  dank eines, wie öffentlich berichtet,  -  an Großmannssucht  leidenden Vorsitzenden in der Luft

zerrissen hat???  Fragen, die sicherlich im Raum stehen. Ja, und plötzlich tauchen in diesem Zusammenhang auch wieder Fragen 

nach dem Geld auf. Klar, wir leben doch in einer Demokratie ?! (Meinen viele) Und wenn sich neue Fraktionen und Gruppierungen

bilden,  müssen auch gleich wieder die finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt werden. Da wird nicht gefragt, ob im Kindergarten

nebenan der Putz von der Wand fällt.

 

Für viele lebt es sich immer noch recht gut  im  Selbstbedienungsladen  Deutschland. Vergessen Sie also die Träumereien 

von dieser sog. Kommunalfinanzreform. Selbst wenn man auf einsichtige Politiker stoßen würde, können diese absolut nichts

bewegen und bewirken.  Es hilft nur ein radikaler Schnitt im gesamten Finanz.- bezw. Zins.- u. Zinseszinssystem. Wie gesagt.: „Nur die

breite Masse der Bevölkerung,  -  wenn sie es denn überhaupt begreift, könnte etwas daran ändern. Mit dem z. Zt. herrschenden

Parteienkartell  ist kein Blumentopf mehr zu gewinnen.

 

Und kleinere Parteien, wenn sie gute Lösungsvorschläge bereit halten, werden gleich als Spinner oder rechts populistische

Gruppierungen diffamiert, um ja keine Konkurrenz aufkommen zu lassen. Mit Bürgerwille oder Bürgernähe hat das nichts mehr zu tun.

 

Und das ist auch der Punkt Wenn die „Macher“  von    wuppertal wehrt sich  meinen, gewisse  Parteien als Anhängsel

mitschleppen zu müssen oder sogar davon abhängig sind,  werden die Kritiker nicht Unrecht haben wenn sie sagen.:

„wuppertal wehrt sich  ist eine reine Blendungs.- u. Abwehrorganisation“. Und wenn schon öffentlich  im Internet

dafür geworben wird, Mitglied dieser  Bürgervereinigung zu werden, sollte man tunlichst auf solche Nacht.- u.

Nebelaktion,  -  wie die Reise nach Berlin,  -  verzichten.

 

Mit den besten Grüßen

 

Heinz Hörter

 

 

P. S. So, jetzt werden wieder einige die Nase rümpfen, wenn sie eine solche Nachricht in ihrem Postfach finden. Ja, liebe

        Volksvertreterinnen und Volksvertreter. Wahrheiten sind immer schlecht verdaulich. Und wenn der noch amtierende

        Fraktionsvorsitzende der CDU, Herr Bernhard Simon Kopf u. Asch hätte,  -  wie man hier im Bergischen zu sagen pflegt,  -

       würde er freiwillig das Feld räumen. Dann hätte Wuppertal eine Sorge weniger