Der deutsche Außenminister, Herr Westerwelle, empfindet es als verdammte Pflicht, der europäischen Staaten, sich weltweit einzumischen, wenn es um die Menschenrechte und Verbrechen gegen die Menschlichkeit geht, wie z.B. derzeit in Libyen.
Aber er küsst die Füße derer, die bis heute die grausamsten Verbrechen – Massenmorde an Greisen, Frauen und Kindern, Schändungen bei Zwangsarbeit, Plünderungen, Landraub und Vertreibung – begangen an einem Teil der deutschen Bevölkerung nach Ende des 2. Weltkrieges aufrechterhalten und sich anmaßen, diese als ihr gutes Recht vorzuführen.
Massenmörder- und Vertreiber-Staaten dürfen in diesem Europa bestimmen, wie mit ihren Opfern und deren Nachkommen umgegangen wird.
So z.B. empören sich die derzeitigen Präsidenten von Polen und Tschechien darüber, daß man in der BRD womöglich einen Gedenktag für die Opfer der Vertreibung festschreiben könnte und nennen dies laut „Sächsischer Zeitung“ einen Missbrauch der Vergangenheit für die Zwecke der Gegenwart.
Darf man in diesem Europa derart gewissenlos regieren, weil die deutschen Politiker dazu beitragen, dieses Volk durch permanente Geschichtslügen zum ewigen Zahlmeister der Nationen zu degradieren?
Gelten Völkerrecht, Moral und Anstand nicht mehr, wenn durch zunehmenden Verfall aller Ehrbegriffe selbst der Glaube verhöhnt und die Würde des Menschen der Gier nach Macht und Reichtum geopfert wird?
Dr. med. Eleonore Rau
Mitglied im Vorstand
des Zentralrats der vertriebenen Deutschen e.V.