Der wahre Hintergrund von Hartz-IV!
Sehr geehrte Damen und Herren,
seit der Einführung dieses Gesetzes wird immer wieder gebetsmühlenartig betont, wie wichtig und positiv die hiermit genommen Einflüsse sind. Aber wozu es wirklich da ist, erschließt sich eigentlich schon aus dem Namen des Entwicklers, schließlich ist Peter Hartz ein verurteilter Krimineller! Die folgende wissenschaftliche Betrachtung entlarvt aber auch faktisch.
Die meisten Glauben bisweilen, dieses Gesetz sei für, oder besser gesagt, gegen diese „faulen Arbeitslosen“ gemacht worden. Dabei ist es, und das haben Politiker und Experten auch immer wieder betont, ein arbeitsmarktpolitisches, also auch für die Arbeitnehmer gemachtes, Gesetz.
Was Hartz-IV konkret bewirkt!
Hartz-IV zwingt zur Offenlegung und Verrechnung aller Vermögensgegenstände und, vorher so ans Herz gelegten, Vorsorgen. Es verrechnet ebenfalls Einkünfte, aus einer Zeit in der man oft gar nicht wissen konnte, daß man bald wieder arbeitslos sein würde, als auch Rücklagen, falls man trotzdem welche gebildet hat. Und es verringert die Ansprüche, also die soziale Verantwortung.
Darüber hinaus nötigt Hartz-IV, unter Androhung von Kürzung, oder gar Einstellung, der Leistungsbezüge, zur Annahme, jedweder Arbeit zu jedweden Kondition, oder Maßnahmen. Das haben Sie vielleicht schon mal gehört. Aber haben Sie auch schon mal darüber nachgedacht, in wieweit die Sorge selbst bald davon betroffen sein zu können, Ihrer Verhandlungsbasis gegenüber Ihrem Arbeitgeber beeinflusst?
Hartz-IV trägt übrigens keineswegs, wie immer wieder behauptet, zu einer gesteigerten Arbeitsmoral bei.
Oder fühlen Sie sich durch Lohnkürzungen, oder unbezahlte Überstunden motiviert?
Wer clever genug ist, nicht für Hartz-IV arbeiten zu gehen, oder schlicht keinen Sklavenhalter zugeteilt bekommt, wird, aus Steuermitteln, mit, vor allem in der Masse, zumeist völlig schwachsinnigen, sogenannten, Bewerbungstrainings und Weiterbildungsmaßnahmen eingedeckt. So, taucht jeder der davon Betroffenen nicht auf der Arbeitslosenstatistik auf. Und so dient jeder von ihnen zur Erzielung einer Rendite für die Inhaber dieser, diese Maßnahmen abwickelnden, Verschiebebahnhöfe.
Fakt ist: Durch die ständig wachsende Anzahl an „Hartz-IV-Arbeitsplätzen“ (Arbeitsplätze unter, bis knapp über dem Hartz-IV-Niveau) und dem damit erwachsendem Lohndruck auf den 1.Arbeitsmarkt, werden auch immer mehr normale Arbeitsplätze, durch fehlgeleitete Steuermittel verschleiert, nach und nach, zu einem „Hartz-IV-Arbeitsplatz“ mutieren, oder von einem Solchen verdrängt. Hierdurch bekommen immer mehr Millionen Arbeitnehmer Hartz-IV-Aufstockung, weil ihr Einkommen niedriger als Hartz-IV ist.
Und Fakt ist auch, daß Hartz-IV, in mehrerlei Hinsicht, gegen Artikel 1 des Grundgesetzes (Die Würde des Menschen ist unantastbar.) verstößt.
Hartz-IV bedeutet: Negative Einflussnahme auf die Lohnentwicklung, durch Abbau von Arbeitslosenrechten.
Auch daher, ist die Reallohnentwicklung seit der Einführung dieser kriminellen und beschämenden Gesetzgebung (2001) um 9% rückläufig.
(In der unteren Einkommensklasse liegt das Minus gar bei circa 30%.)
Damit sich diese Entwicklung verstätigt und beschleunigt, gibt es begleitende, ebenfalls auf der Plattform erklärte Gesetzgebungsprozesse, wie Agenda 2010, 1,50€-Jobs und die, ab diesem Jahr in Kraft tretende, Bolckestein-Richtlinie.
Was ist die Agenda-(2010)?
Die Agenda 2010 ist, ebenso wie Hartz-IV, ein arbeitsmarktpolitisches Projekt. Es stammt aus derselben Zeit und verfolgt die gleichen Absichten.
Unter dem Argument notwendiger Arbeitsmarktflexibilisierungen, sollte dieses Gesetzespaket, den, mit Hartz-IV vollzogenen, Abbau der Arbeitslosenrechte, durch Abbau von Arbeitnehmerrechten flankieren.
Begründet wurde diese, dem Grundgesetz wiederstrebende, Ideologie, damals mit der Wiedervereinigung, von Helmut Kohl und Konsorten. Seit dem gibt es, durch in Ost und West gesetzlich festgelegte und gewerkschaftliche mitgetragene Einkommens- und Sozialunterschiede, einen ständigen negativen Lohndruck (Der West-Lohn ringt nach Konkurrenzfähigkeit), und seither ist die Tarifautonomie, zugunsten kapitaler Interessen, ausgehebelt.
Heute macht die Agenda 2010 Gewerkschaften und Tarifautonomie endgültig zur Fast. Kündigungsschutz spielt, durch die uferlose Ausweitung befristeter Arbeit bei Neueinstellungen, praktisch keine Rolle mehr. Leih- und Zeitarbeit wurden ebenfalls dereguliert und bilden zusammen mit der Befristung, mittlerweile mitunter ganze Hartz-IV-Stammbelegschaften. Krönende Ausgeburt bundespolitischer Arbeitsmarktsexesse aber, sind die 1€- und 1,50€-Jobs. Gesetzliches Lohndumping, in immer raumgreifenderen Schritten. Der, durch Hartz-IV und Agenda-2010, entfaltete Lohndruck wird, wie in einem Strudel, immer größer. Die Reallohnentwicklungen von gesamt -9% und im unteren Lohnsektor -30% sprechen Klartext. Lesen sie auch, wie die europäische Bolckestein-Richtlinie den Mittelstand endgültig zerfressen soll.
Europäisches Ermächtigungsgesetz zum modernen Sklavenhandel!
Die Bolckestein-Richtlinie, ist ein EU-Arbeitsmarktgesetz, das ab diesem Jahr in Kraft tritt, um, nach politischem Bekunden, Wettbewerb zu fördern.
Es ermöglicht die uneingeschränkte Anwerbung von EU-Bürgern, innerhalb der EU, zu arbeitsmarktpolitischen Zwecken.
In der Tat ein großer Wurf, der unseren Politikern da, trotz des damals EU-weit millionenfachen Aufbegehrens dagegen, gelungen ist (alleine in Berlin 60000 Menschen). Jetzt nämlich, ist die, „so ausgezeichnet funktionierende“, deutsche Arbeitsmarktpolitik (Hartz-IV und Agenda2010) endlich auch EU-Arbeitsmarktpolitik. Das heißt ungezügelter Lohndruck für alle und vor allem noch mehr Lohn-, aber auch Steuerdumping in Deutschland. Denn durch die jetzt ins Land strömenden, noch günstigeren, osteuropäischen Arbeitskräfte, werden relativ schnell, noch viel mehr Arbeitsplätze zu Hartz-IV-Arbeitsplätzen mutieren. Diesmal allerdings, werden auch zunehmend, sogenannte qualifizierte Arbeitsplätze von diesem Trend betroffen sein.
Der Mittelstand wird sich infolge dessen immer schneller auflösen und die Armut sich noch rasanter ausbreiten. Auch werden immer mehr gut ausgebildete Deutsche den Trend der Auswanderung in Länder mit besseren Arbeitsbedingungen forcieren. Unser Sozialstaat wird, durch immer weiter real sinkende Einnahmen (an die Lohnentwicklung gekoppelt), ausbluten. Die osteuropäischen Länder werden zu noch massiveren Steuerdumping für Reiche und Konzerne genötigt, um der zunehmenden Abwanderung von qualifizierten Arbeitskräften entgegenzuwirken. Woraufhin wir dann auch bei uns, aus Gründen der Wettbewerbsfähigkeit, wieder die Steuern für Reiche und Konzerne „werden senken müssen“. Im Resultat steigt auch die Verschuldung aller beteiligter Länder noch exorbitanter.
Lesen und verstehen Sie auch die wahren Hintergründe unserer Zoll- (EU), Währungsunion (€) und Finanzkriese, auf der, Plattform-Leipzig, Ihrem politische Korrektiv!
Hier tauschen Sie Anti-Politiker gegen echte Volksvertreter!
Ihre, Plattform-Leipzig
Autor: Norman Knuth