Gedenkstunde an der Kottmarschänke bei Löbau in Sachsen

Am 14. November 2010, am diesjährigen Volkstrauertag, trafen sich an der Kottmarschänke über 50 heimatvertriebene Ostdeutsche und Sudetenländer.
Dort steht seit 1999 ein Gedenkstein. Der Findling wurde wegen seiner Form bewusst gewählt. Seine Spitze zeigt nach Osten und symbolisiert die völker- und menschenrechtsverletzende Gebietsamputation und den damit verbundenen Verlust der angestammten Heimat nach dem II. Weltkrieg.
Ein Wegweiser zeigt in Richtung von 18 Städten.
Die Gedenkrede hielt Frau Dr. Rau, Mitglied des Zentralrats der vertriebenen Deutscher(ZvD), kein Hass, keine Hetze, aber Klartext.
Ein Blasorchester umrahmte die gelungene Veranstaltung mit Heimatliedern aus allen ostdeutschen Provinzen und des Sudetenlandes.

Siegfried Bunzel, 01904 Ringenhain

Mitglied des Vorstandes des ZvD