Die Zersetzung wird auch noch gefeiert!

In den 9.00-Uhr-Nachrichten am 09.01.2010 wurde berichtet, daß der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann linkextremistische Kreise stärker beobachten lassen will. Er beklagte die zunehmende Gewalttätigkeit und die Tatsache, daß Amtsträger mit denen sympathisieren. Damit hat er recht, denn vor mehr als einem Jahrzehnt wurde ganz öffentlich berichtet, daß der ehemalige Berliner Oberbürgermeister Walter Momper während einer Demonstration im Schwarzen Block mitmarschierte. Herr Schünemann hat diese Erkenntnis also sehr spät gewonnen. Trotzdem soll diese Erkenntnis von der Politiker-Einbindung immer noch nicht weit verbreitet werden, denn diese Meldung fanden wir in unseren Zeitungen nicht. Mündlich oder bildlich übermittelte Nachrichten beeindrucken zwar im Augenblick stärker als das nur gelesene Wort, aber gerade bei wichtigen Nachrichten dauert es einige Zeit, bevor sie in ihrer ganzen Bedeutung erfaßt sind. Dann kann man bei einer Pressemitteilung noch einmal nachlesen.
Jetzt wurde in der Dithmarscher Landeszeitung (09.01.010, S. 7) unter `Der König von Deutschland hätte heute Geburtstag@ von einem anderen Beispiel behördlicher Sympathie mit Linksextremen berichtet. Es handelt sich um einen Gedenkaufsatz für den Pop-Sänger Rio Reiser.  Dieser Mensch starb vor 14 Jahren im Alter von 46 Jahren an Herzversagen. In dem Bericht heißt es u.a., daß er auch für die Hausbesetzerszene geschrieben und komponiert hat. `Ton, Steine, Scherben@war die `Parole für die Berliner Hausbesetzer-Szene@. Zu seinen `Politsongs@gehörten `Keine Macht für niemand“ und `Macht kaputt, was euch kaputtmacht“. Diese Parolen wurden das Leitwort der Hausbesetzer. Es dürfte nicht vergessen sein, daß die Hausbesetzer mit furchtbarer Gewalt und Zerstörungen vorgingen. In der Hamburger Hafenstraße haben sie nach dem Mord an zwei Polizisten (1987 bei der Startbahn West, Frankfurt), wie damals durch die Presse ging, sogar eine Fahne mit der Aufschrift `Zwei sind noch nicht genug“  heraus­gehängt, ohne daß die Staatsmacht das Gebäude stürmte und die Verbrecher festnahm!
Für die Grünen-Vorsitzende Claudia Roth sind die Erzeugnisse Reisers `zeitlos und wertvoll@. Vor `30, 40 Jahren@haben sie `gestimmt@und sind `noch heute einzigartig@, so Roth. Über deren Urteil braucht man sich nicht zu wundern.
Als Reiser starb, setzte sich die damalige Ministerpräsidentin von Schleswig-Holstein, `Heide Simonis, persönlich dafür ein“, daß er auf seinem eigenen Grundstück beigesetzt werden durfte, obwohl das nach der Gesetzeslage verboten war! Anständigen Privat­leuten, die nicht unter dem Schutz von Amtsträgern standen, sollte eine Sondergenehmigung verweigert werden, obwohl diese vor Inkrafttreten des Verbotes erteilt worden war. Der Bestandsschutz für diese Genehmigung sollte nicht anerkannt werden, so daß die Betroffenen sich erst vor Gericht ihr Recht erstreiten mußten! Mit welchem Recht wurde also einem Zersetzer und Unterstützer von gewaltbereiten Gruppen eine Sondergenehmigung erteilt?
Wer es bisher nicht wußte, daß amtliche Stellen mit den linken Gewalttätern schon lange mehr oder weniger offen sympathisieren, sollte es spätestens jetzt erkennen. Umso größer ist die Blamage für die mitlaufenden Amtsträger, daß sie erst durch die immer brutaler werdenden Gewaltaktionen die Gefahr durch die linksextremen Zersetzer erkennen, die in der Vergangenheit häufig genug ganz offen verkündeten, den Staat zerstören zu wollen. 
Daran kann man erkennen, wie wenig die Linksextremen wirklich abgelehnt werden!

Elke und Dr. Gundolf Fuchs, Telsekamp 11, 25770 Hemmingstedt