BRD - Wie alles begann!
 
 
Im März 1944 legt Ludwig Erhard, als Leiter des Instituts für Industrieforschung, ein „Programm für die Bearbeitung wirtschaftlicher Nachkriegsprobleme vom Standpunkt der Industrie“ vor. Im August 1944 planen die Größen der deutschen Industrie, unter Leitung von SS-Obergruppenführer Scheid, im Straßburger Luxushotel Maison Rouge, wie sie ihr Vermögen vor der Niederlage verstecken können. 
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Systematisch werden Sachwerte (Maschinen werden demontiert und nach Schweden geschafft, damit sie nicht der Roten Armee in die Hände fallen.) und Vermögen (Die baseler Handelsbank und Die schweizerische Kreditanstalt in Zürich sind für eine Provision von 5 % behilflich.) in neutrale Länder geschafft.

Nach  Kriegsende stellen die Siegermächte lediglich die Köpfe des Naziregimes vor ein Kriegsgericht. Die Wirtschaftsführer Hitlers werden „entnazifiziert“. Der Feind steht nun im Osten, der kalte Krieg kündigt sich an, und die „alten Kammeraden“ werden wieder gebraucht. 1950 finden ca. 50000 Nationalsozialisten, versorgt mit falschen Papieren vom Vatikan, Unterschlupf am Rio de la Plata. 1951 gründet Daimler-Benz eine Niederlassung in Argentinien. Die juristischen Vorraussetzungen für  dieses Geldwäscheunternehmen schaffen Ludwig Erhard und die Peron-Regierung im Juli 1950, mit dem deutsch-argentinischen Handelsabkommen. Bei Daimler-Benz in Untertürkheim nehmen Wilhelm Haspel, Hans-Martin Schleyer und weitere die Geldwäsche in die Hand. Über diese Brücke wird Nazivermögen wieder in den deutschen Produktionsablauf integriert.
 
Als Experten getarnte Nazis reisen nach Argentinien ein. Sie werden als Mechaniker und Elektriker getarnt, lt. Jorge Antonio, von diesem selbst bei Mercedes Benz Argentinia eingestellt. Darunter international gesuchte Kriegsverbrecher wie Adolf Eichmann. Bei der Einreise geben sie „Chargas 684“ an, den Geschäftssitz von Mercedes Benz Argentinia. Wieviel des Nazivermögens über das Dreieck Zürich-Buenos Aires-Untertürkheim gewaschen wurde ist nicht belegbar. Jedenfalls geht die Rechnung Ludwig Erhards auf. Der oberste Geldwäscher wird „Vater des Wirtschaftswunders“, später sogar Bundeskanzler.
 
                                                     
Quelle: Daimler-Benz und die Argentinienconnection
                                                                  Von Rattenlinien und Nazigeldern
                                                                  Recherchen von Gaby Weber
                                                                  Berlin, Hamburg 2004
 
Das sogenannte Wirtschaftswunder bedurfte Ludwig Erhards nicht. Es hat seine eigene Dynamik. Man entfessele und legalisiere gezielt bestimmte Triebstrukturen wie Macht- und Besitzgier und staune über die entstehende asoziale und krimminelle Vitalität des Menschen.
 
Die Amerikaner brauchten Erhard!
 
Um ihre desolate Wirtschaft wieder anzukurbeln, benutzten sie das vom Krieg zerstörte und im Aufbau befindliche Deutschland und einen amerikahörigen Politiker, der sich nicht schämte, das deutsche Volk nach Wunsch der amerikanischen Wirtschaftselite, und natürlich auch der deutschen, zu manipulieren. ( z.B. durch die Organisation „Die Waage“.)
 
So startete die Demokratie mit einem undemokratischen Akt: Ludwig Erhrd wurde nicht demokratisch gewählt, sondern von den Amerikanern eingesetzt. Der unaufhaltsame Verfall der Demokratie zum Turbokapitalismus, einer neuen Art von Sklaverei, einer modernen Feudalherrschaft, begann.
 

@Klaus Stein