Sehr geehrte Damen und Herren,
u. g. Schreiben bekam der Ministerpräsident des Landes NRW. Eine Rückantwort beka-
men wir in der Form, daß dieser Brief an die entsprechende Fachabteilung zur Bearbei-
tung weiter geleitet wurde. Nun gut. Nach 3 Monaten dürfte es ja - trotz totaler Über-
balastung - verbeamteten Sachbearbeitern möglich sein, eine entsprechende Antwort
zu formulieren.
Es sei denn, man ist ratlos. Und diese Ratlosigkeit scheint in der Politik oberste Priorität
erreicht zu haben.
Dr. Rüttgers war nun mit einer Delegation bezgl. OPEL in Amerika. Dürfte dieser Besuch
etwas konkretes gebracht haben? Wir glauben nicht. Wir denken.: „Außer Spesen nichts
gewesen.“ Nun zu OPEL. Sollte man ein solches Werk den Bach runter gehen lassen? Das
ist eine spannende Frage. Nur, war für unsere obersten Volksvertreter die Marke OPEL in
der Vergangenheit überhaupt ein Thema? Da war OPEL der feinen feudalen politischen
Oberklasse nicht fein genug. Da ließ man sich lieber mit Karossen aus dem Schwabenländ-
le und dem bayrischen Alpenland durch die Gegend schaukeln.
Also, was soll diese ganze Scheinheiligkeit? In der freien Marktwirtschaft wird es immer
Gewinner und Verlierer geben. Daß der Mittelstand über Jahre hinweg gnadenlos ausge-
beutet und ausgeraubt wurde, war nie ein Thema und wird auch nie ein Thema werden.
Das Jahr für Jahr, besonders kleinere Selbständige, verrecken und vorsätzlich kaputt ge-
macht werden, ist der gesamten Politik vollkommen scheißegal.
Vielleicht sind auch wieder „VEB – Betriebe“ ein zukünftiges Thema. Man könnte ja die
alten „Werte“ wieder aufblühen lassen. Wäre das die Lösung für die Zukunft? Jetzt sind
wir mal wieder gespannt, wer es wagt, sich aus dem Fenster zu lehnen und sich zu einer
Antwort herab läßt, um an Lösungen mit zu arbeiten.
HMF – Offensive e. V., Büro Wuppertal
Heinz Hörter
P. S.- Nicht nur Herr Rüttgers sollte wissen, daß OPEL Deutschland NUR über amerikanische
Konten verfügt. Da kann man mögliche Rettungspakete gleich nach Amerika karren.