*Die Meinungsfreiheit systematisch unter Demokratieschutz-Vorwand zerstören*
Mitglieder und Freunde des Bundes für Gotterkenntnis (Ludendorff) e.V.
(BfG) haben in Dorfmark in drei aufeinander folgenden Jahren erlebt, wie
linksextreme, aber auch kirchliche Kreise gegen ihre Ostertagung mit
allen Mitteln Front machten. Hier hatten sich die Gaststätten, in denen
die Tagungen abgehalten wurden, aber nicht einschüchtern lassen.
Anderes erlebte die "Gesellschaft für freie Publizistik e.V". (GFP) in
Berlin. Sie wollte beim "Van der Valk Hotel", Berliner Ring in
Blankenfelde-Marlow Anfang Mai ihren Jahreskongreß 2009 abhalten.
Gut 14 Tage vor dem geplanten Beginn des Kongresses kündigte die
Geschäftsleitung des Hotels den Vertrag. Grund für die Kündigung waren
mehrere E-Mails und Anrufe von verschiedenen Institutionen und
Organisationen, in denen das Mißfallen über diesen Kongreß bekundet wurde.
Nun ist ein solches "Umfallen" bei Angriffen von außen leider keine so
große Seltenheit. Weil der Staat solche Einschüchterungen eher billigt,
als daß er ihnen wegen Rechtswidrigkeit entgegentritt, muß man ein
gewisses Verständnis für Absagen haben, wenn von den Fordernden mit
Boykott gedroht wird.
In diesem Fall hat aber die Hotelleitung von sich aus eine ganz
aggressive Haltung angenommen und versucht, den Spieß umzudrehen. Sie
machte sich im Internet natürlich bei den linken Hetzern schlau und
übernahm deren Wertungen offensichtlich weitgehend. Und so wurde die
Kündigung noch nicht einmal nur als eine bedauerliche Notwendigkeit
hingestellt, sondern der GFP eine Schädigung des vorgesehenen
Tagungslokals vorgeworfen. Dazu hieß es: /"Es wäre jedoch Ihre Pflicht
gewesen, uns bei Anfrage, Vertragsabschluß, spätestens aber bei Ihrem
persönlichen Besuch davon in Kenntnis zu setzen, daß es aufgrund des
Charakters Ihrer Gesellschaft und des geplanten Kongresses zu keiner
reibungslosen, dem üblichen Tagungsgeschäft gleichen Veranstaltung
kommen kann. Dieser Offenbarungspflicht sind Sie zu keinem Zeitpunkt
nachgekommen. Es ist mit enormen Gegendemonstrationen und daraus zu
resultierendem massiven Polizeieinsatz in und um unser Haus zu rechnen." /
Polizeieinsatz ist doch nur erforderlich, wenn jemand oder eine Gruppe
--- die man dann eine Bande nennen müßte --- Unrechtshandlungen begeht.
Also sind nicht die tagende Vereinigung, sondern die Gegnerschaft die
Rechtsbrecher. Und dann wird dem Veranstalter das angelastet!?
Die Hotelleitung ist sogar so dreist, den Hinweis auf die geplante
Tagung im Internet für unzulässig zu erklären und zu fordern, jeden
Hinweis auf den geplanten Veranstaltungsort sofort zu löschen. Dabei ist
die Internetnutzung für Mitteilungen jeder Art so allgemein, daß die
Nichtankündigung eines Kongresses im Internet als merkwürdig gewertet
wird. Daraus kann man wirklich keinen Vorwurf konstruieren.
Ex-Bundeskanzler Schröder hat in dieser Hinsicht große Schuld auf sich
geladen, indem er solche unzulässigen Aktionen, zu denen nur die
Staatsmacht im Rahmen geltender Gesetze berechtigt ist, als den
"Aufstand der Anständigen" bezeichnete und damit Rechtsbrecher
ermutigte. Es ist nämlich kein Anliegen der Mehrheit, was eine
Minderheit den Aufstand der Anständigen nennt, sondern eine mit der
gesamten Macht der Medien vorgetragene ideologische Sicht, mit der die
Normalbürger eingeschüchtert werden. Dadurch wagt kaum noch jemand die
Argumente der verfolgten, stigmatisierten Minderheit überhaupt zu
prüfen. Denn wehe, wer etwa die Argumente erst prüfen will, bevor er
zustimmt, oder nach Prüfung gar eine andere Meinung bekundet, der wird
schon unter die Unanständigen, jedenfalls Höchstverdächtigten
eingeordnet. Daß bei solcher Geisteshaltung die
freiheitlich-demokratische Lebensordnung zerstört wird, versteht sich
von selbst. Aber der Gründer der Paneuropabewegung Coudenhove-Kalergi
hat in seinem Buch *"Praktischer Idealismus"*, 1925, ja schon die
Auffassung vertreten:
"/Unser demokratisches Zeitalter ist ein klägliches Zwischenspiel
zwischen zwei großen aristokratischen Epochen: der feudalen Aristokratie
des Schwertes und der sozialen Aristokratie des Geistes. Die
Feudalaristokratie ist im Verfall, die Geistesaristokratie im Werden.
Die Zwischenzeit nennt sich demokratisch, wird aber in Wahrheit
beherrscht von der Pseudoaristokratie des Geldes. /(S. 31)
Schon über ein Jahrzehnt früher, nämlich 1913, wurde auf dem
Bankenkongreß zu Paris die Überzeugung verkündet: /"Die Stunde hat
geschlagen für die internationale Hochfinanz, öffentlich der Welt ihre
Gesetze zu diktieren, wie sie es schon bisher im Verborgenen getan hat.
Die Hochfinanz ist berufen, die Nachfolge der Kaiserreiche und
Königtümer anzutreten mit einer Autorität, die sich nicht über ein Land,
sondern über den ganzen Erdball erstreckt."/
In diesem Zusammenhang ist auch die Meldung in dem Buch von Helmut
Schröcke *"Kriegsursachen und Kriegsschuld des Zweiten Weltkrieges"*, S.
232, zu beachten: /"Der deutsche Wirtschaftskörper kann der
internationalen Weltwirtschaft nur dann eingegliedert werden, wenn man
Deutschland durch einen Krieg politisch zerschlägt, und das heißt: Wir
brauchen einen Weltkrieg."/
Dieser Satz ist so verbrecherisch und menschenverachtend, daß ihn viele
Deutsche in den Bereich der Verschwörungstheorie verweisen möchten. Aber
auch Churchill hat mehrfach das deutsche Wirtschaftswachstum als
"notwendigen" Kriegsgrund angeführt. Daher gewinnt die Äußerung des
Wirtschaftskrieges gegen Deutschland, der ja 1933 schon vom
"Weltjudentum" erklärt wurde, an Wahrscheinlichkeit.
Von vielen Aufgeklärten wird auch der Gedanke gehegt, daß der
Hauptkriegsgrund gegen Deutschland die Abkehr der Hitler-Partei vom
Goldstandard und damit von der Hochfinanz war. Wenn ein Geldsystem auf
den Werten beruht, die von den arbeitenden Menschen geschaffen werden,
dann ist eine Abschöpfung zwar nicht unmöglich, sie ist aber nicht so
nahegelegt wie bei der kapitalistischen Wirtschaftsordnung. Im
erstgenannten Fall steht die Bedarfsdeckung im Vordergrund, so daß die
Produktion auf den Bedarf abgestimmt wird. Im zweiten Fall muß Bedarf
erzeugt werden, damit Betriebe an Abschöpfer (Aktieninhaber) möglichst
viel überweisen können.
Zurück zur Demokratie:
Wenn Coudenhove-Kalergi feststellt, daß in der sich demokratisch
nennenden "Umschichtungszeit" die Pseudoaristokratie des Geldes
herrscht, dann beweist das, daß die Erklärung auf der Bankenallianz
keine vage Hoffnung für die Zukunft war, sondern sehr bald Wirklichkeit
wurde. Ein Unterschied zwischen der Bankenallianz-Erklärung und der
Aussage Coudenhove-Kalergis besteht nur in der Dauer der
Bankenherrschaft. 1913 wurde ein unbefristeter Zustand vorausgesagt,
Coudenhove-Kalergi spricht mehr von einem Übergangszustand. Aber
vielleicht besteht gar kein Widerspruch. Die kommenden Führer des
"Geistesadels" sind ja von sich aus "bankbegabte" Menschen. Trifft diese
Vermutung zu, dann könnte die derzeitige Bankenkrise nur gemacht worden
sein, um reinen Tisch zu machen für die ganz Großen, die an der Krise
außerordentlich verdienen. Oder bezweifelt jemand, daß die Kredite für
die staatlichen Rettungsmaßnahmen der Banken, die weltweit mehrere
Billionen Dollar betragen, den Geldverleihern, also den "Größtbanken"
lukrative Gewinne einbringt? Die kleineren Banken, selbst wenn sie am
Leben gelassen werden, sind hochgradig abhängig und werden den Willen
der Größten brav ausführen.
Coudenhove-Kalergi hat in dem Buch "Praktischer Idealismus" über die
Demokratie noch manches gesagt, was den manipulierten
Gewohnheitsdemokraten völlig aus der Fassung bringen kann. So z.B.:
"/Demokratie entstand aus Verlegenheit: nicht deshalb, weil die Menschen
keinen Adel wollten, sondern deshalb, weil sie keinen fanden. Sobald
sich ein neuer, echter Adel konstituiert, wird Demokratie von selbst
verschwinden." /(S. 36)
Unter diesem Gesichtspunkt versteht man auch die Andeutung von Angela
Merkel in ihrer Rede am 16.06.2005 zum 60jährigen Bestehen der CDU:
"/Denn wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und
soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit." / Zu diesem Zeitpunkt war
Frau Merkel allerdings noch keine Bundeskanzlerin, aber sie ist es trotz
dieser Äußerung geworden!
Ist es übertrieben zu behaupten, daß unsere Demokratie zur
Scheindemokratie verkommen ist, bei der die "Demokratie" immer nur dann
hochgehalten wird, wenn rechtsbewußte Menschen wegen des Verkommens der
Demokratie nach einer anderen Staatsform rufen? Das ist fürwahr kein
Gütesiegel!
Elke und Dr. Gundolf Fuchs |