Das Ethos der Liebe und Direkte Demokratie

Liebe Mitmenschen !

Ich beziehe mich auf den Aufsatz von Dr. Hertrampf > Deutschland hat ein Problem < .

Seine Analyseergebnisse betreffs der Situation in unserem Land teile ich großteils; sie betreffen aber auch das gesamte Europa.


Dr. Hertrampf mahnt die Entwicklung eines politischen, gesellschaftlichen Gegenentwurfs an, der zur Zeit fehle.


Dieser Gegenentwurf kann aber nicht entwickelt werden, sofern man nur in den Kategorien aristotelischer Logik denkt.

 

Das berechtigte Empfinden der Menschen über die bestehende Unordnung und Ungerechtigkeit in der Gesellschaft kann mittels der aristotelischen Logik "einfach" wegdiskutiert werden, wie es auch tatsächlich tagtäglich geschieht in Parlamenten, Parteien und  den Mainstream-Medien.

Im „Kern“ dieser aristotelischen Logik denkt sich der Mensch aus der Natur hinaus; dies ist aber eine – zumeist unterbewusste – theoretische Annahme, die nicht haltbar ist. Trotzdem hält man an ihr fest in den etablierten Machtstrukturen der Parteien, akademischen Wissenschaften und Consulting Firmen, bei denen die etablierten Parteien denken lassen – und richtet so den Schaden an, den wir alle beklagen. Wir kennen aber auch andere Formen der Logik und des Denkens:

Ich möchte in diesem Zusammenhang auf eine umfangreiche Arbeit von mir aufmerksam machen, die auch die oben genannten Arten des Denkens thematisiert, die auch zu wissenschaftlich korrekten, weil funktionierenden Ergebnissen kommen. Oder glauben Sie, dass z.B. die Hochkulturen der Inder und Chinesen keine Wissenschaft und Medizin hatten, bevor sie die von der aristotelischen Logik inspirierte abendländische Wissenschaft und Medizin kennen lernten? Dem war und ist nicht so. Yoga, Tai Chi, ZEN Buddhismus, Ayurveda und andere Heilsysteme sind zwar nicht durch die aristotelischen Logik entwickelt worden und dennoch funktionieren sie.

Es handelt sich um eine Grundlagenarbeit zur Entwicklung eines neuen gesellschaftlichen Ethos im Einklang mit der Natur und der Seinsverfassung des Menschen. In meiner Arbeit habe ich gezeigt, dass die Grundlagen der "Kosmischen Harmonik und die neue gesellschaftliche Ordnung des Ethos der Liebe" wissenschaftlich ermittelt und bestätigt worden sind, auch und gerade durch die fortgeschrittenste Forschung der Naturwissenschaften des Abendlandes, der Quantenphysik. Der kürzlich von mir herausgegebene Aufsatz mit dem Titel

Kosmische Harmonik und die neue gesellschaftliche Ordnung des Ethos der Liebe

möchte einen Beitrag leisten dazu leisten, dass diese Ergebnisse Eingang in der politische Praxis finden. Dort heißt es unter anderem:

"Kosmische Harmonik und Politik? Das passt ja überhaupt nicht zusammen." Antwort: "Sie irren, wie gezeigt werden wird. Es gibt einen Zusammenklang; es gibt überwältigende Beweise für den harmonikalen Zusammenhang in allen Formen des Seins."

In dieser Arbeit lege ich die Grundlagen einer neuen Gesellschaftslehre vor, die so neu aber nicht sind, wenn wir uns die Weisheiten der bekannten Menschheitsgeschichte in Erinnerung rufen und ihre inhaltlichen Analogien mit neuesten Entdeckungen der Naturwissenschaften vergewärtigen. (...) Sie ist zu umfangreich (ca. 103 Seiten), als dass sie hier Platz finden könnte; es gehören auch einige Filme zu dieser Arbeit, die auf meinen Internetseiten eingestellt sind.

Das herrschende gesellschaftliche Ethos ist das Ethos der Erfolges und der Macht um jeden Preis; es kann ersetzt werden durch das Ethos der Liebe. Dies ist keine Utopie, da es im Menschen und im gesamten Kosmos bereits strukturgebend wirkt, wie in der Arbeit anhand vieler Quellen und Zitate gezeigt worden ist.

Selbstverständlich kann das Ethos der Liebe nicht an einem Tag und nicht in einem Monat verwirklicht werden. Seine Realisierung bedarf der Prioritätensetzung hinsichtlich kurz- mittel- und langfristiger Ziele und der Mitarbeit vieler Menschen an vielen Orten.

Dass es mit dem herrschenden "Ethos der Macht und des Erfolges" keine Verbesserung der Lebensqualität geben kann, beweisen die herrschenden Wirtschaftstheorien, die keinerlei Bezug zu Geist, Intelligenz, Naturgesetze , Erinnerung oder Psyche des Menschen aufweisen. Das menschliche Denken und Fühlen wird dort in verantwortungsloser Weise ignoriert. Ich meine, hier liegen einige Wurzeln vieler gesellschaftlicher Übel begraben.

Das Ethos der Liebe ist absolut vereinbar mit direkter Demokratie, wie ich in Teil 3 dieser Arbeit zeige. Es wirkt sogar auf die Verwirklichung der direkten Demokratie hin, weil die tatsächlichen Strukturen des Lebens jedem Lebewesen bereits seine ureigene Stimme geben. Dies ist zuerst ganz wörtlich zu verstehen: Jeder von Ihnen, liebe Leser, hat eine eigene Stimme, die gehört werden kann und – analog dazu – politisch in einer Demokratie gehört werden können muss. Diese vielen Stimmen der Menschen werden aber heute nicht gehört, wie wir alle fast täglich erfahren können. Im Gegenteil, sie werden politisch ausdrücklich ignoriert.

Die Sehnsucht nach Selbstbestimmung und Freiheit ist natürlich, weil sie in der Natur verwurzelt ist; Freiheit und Selbstbestimmung ist dort sogar auf der Mikroebene der Elektronen existent, wie hervorragende Quantenphysiker bewiesen haben. Die moderne Naturwissenschaft kommt ohne die Begriffe Freiheit, Selbstbestimmung, Geist und Psyche überhaupt nicht mehr aus.

Ich bitte um Anregungen und Diskussionsbeiträge.

Mit freundlichem Tschüss vom Niederrhein!

Klaus Jaeger
www.cluster1.eu