Die Gegner einer geistreichen Sache blasen mit unsachlicher Kritik und boshafter Verunglimpfung nur in die bereits glimmende Glut und entfachen das Feuer, das darunter schwelt. Denn was ist politisch klüger, als sich nicht mehr manipulieren und auseinanderdividieren zu lassen, wahre Volkssouveränität durchzusetzen, alle konsequenten Demokraten und Gegner des Neoliberalismus in einer ALLIANZ lose zu vernetzen und zu gemeinsamem Handeln zu befähigen, o h n e d e r e n A u t o n o m i e a n z u t a s t e n ?
Die L I N K E verunglimpft die ALLIANZ DEMOKRATISCHER PARTEIEN UND ORGANISATIONEN als Spalter, doch sie täte besser daran, erst einmal selbst alle Linken zu vereinen, indem sie ihren schwammigen, inkonsequenten Programmentwurf im Sinne eines kompromisslosen Pazifismus, einer strikten anti-neoliberalen Politik überarbeitet, nämlich keine Privatisierungen (Raub von Gemeineigentum), kein Mitregierenwollen als Minderheitspartei mit Neoliberalen, ( siehe " Blätter für deutsche und internationale Politik" S. 520 ff.) duldet.
Andere Kritiker der ALLIANZ wieder werfen uns Rechtslastigkeit vor, ohne ihre oberflächliche Behauptung durch irgendwelche Argumente zu begründen.
Wo steht nun aber die ALLIANZ politisch: r e c h t s o d e r l i n k s ?
Wir lehnen eine solche oberflächliche Klassifizierung ab, denn es gibt bereits viele konsequente Gegner des Neoliberalismus, die sich aber n i c h t als Linke verstehen. Wir unterscheiden zwischen dem V o l k, nämlich all denen, die wollen, dass die Wirtschaft dem Wohle a l l e r zu dienen hat, wie es das Grundgesetz fordert, und denen da oben, die sich schamlos auf Kosten der übergroßen Mehrheit des Volkes bereichern und die Natur zugrund richten.
Wir müssten mit Dummheit geschlagen sein, wenn wir denen da oben länger unsere Stimme gäben bzw. sie indirekt wählten, indem wir auf unser Wahlrecht verzichten.
Die CDU hat sich selbst zur "Volkspartei" ernannt, obwohl es doch schon die Spatzen von den Dächern pfeifen, dass sie weder im Sinne von Jesus handelt, noch im Interesse des Volkes Politik macht, sondern getreue Dienerin der Konzerne und Großbanken ist. Und die SPD? Sie doktert mit am Krankenbett dieser krebskranken Gesellschaft als Paladin der CDU herum.
Man informiere sich nur einmal im "Neuen Deutschland" über die anmaßende Rolle der Berthelsmann-Stiftung, welche dem neoliberalen Parteienfilz raffiniert volksfeindliche Kapitalinteressen aufoktroyieren lässt.
Die ALLIANZ DEMOKRATISCHER PARTEIEN UND ORGANISATIONEN hat weder klassenkämpferische Scheuklappen, noch lässt sie sich einen neoliberalen Maulkorb umhängen. Wir verstehen uns als k ä m p f e r i s c h e , a u f g e k l ä r t e H U M A N I S T E N , die nicht nur persönliche und politische, sondern a u c h d i e s o z i a l e n Menschenrechte verteidigen, die in Deutschland schwer verletzt werden, doch klammern wir auch die ökologischen Probleme nicht aus und f o r d e r n nicht nur die Menschenrechte, sondern sind auch fest entschlossen, in deren Sinne a k t i v t ä t i g zu werden.
Der gegenwärtigen neoliberalen, undemokratischen, natur- und vernunftfeindlichen Politik muss Einhalt geboten werden. Es geht ums Überleben der Menschheit, damit der Mensch nicht als Fehlversuch der Natur wie die Dinosaurier zugrunde geht. Wehe dem, der sich diesem Kampf ums Überleben verschließt!
Ganz Schlaue und Hinterhältige verunglimpfen die ALLIANZ als nationalistisch, weil sie sich als Interessenvertreterin unseres Volkes versteht. Sie vermissen offensichtlich, dass wir uns nicht in eine Reihe stellen mit den Herren Stoiber, Schäuble, Bush und mit Frau Merkel. Nein, wir sind keine Nationalisten, sondern handeln nach dem bewährten Motto der Weltsozialbewegung: G l o b a l d e n k e n , a b e r l o k a l h a n d e l n !
Wir fühlen uns für eine konsequente Friedenspolitik, für soziale Sicherheit für a l l e und einen vernünftigen Umgang mit der Natur u n s e r e s Landes verantwortlich. Jedes Land muss dabei seinen e i g e n e n Weg gehen. Jede positive Veränderung beginnt im e i g e n e n Land, stellte das Weltsozialforum in Florenz realistisch fest. Und wir fühlen uns in erster Linie für ein friedliches, solidarisches, sozial gerechtes, ökologisches D e u t s c h l a n d verantwortlich, fordern Volkssouveränität, eine demokratische Verfassung nach § 146 des Grundgesetzes und endlich einen Friedensvertrag!
Wir machen keine Versprechungen, denn uns ist bewusst, dass wir unsere vernünftigen Ziel nur durchsetzen können, wenn eine große Mehrheit des Volkes uns ihr Vertrauen schenkt, trotz all der bösen Erfahrungen mit Parteien in der Vergangenheit! Denn demokratisch durchsetzen lässt sich auf Dauer nur, was eine große Volksmehrheit als gut erkannt hat und zu verteidigen bereit ist.
"Achte jedes Menschen Vaterland, aber das deinige liebe!" forderte der
Schweizer Dichter der Demokratie Gottfried Keller, und Bert Brecht mahnte: "... nicht über und nicht unter andern Völkern woll'n wir sein." Das schließt aber natürlich nicht aus, dass wir auch von anderen Ländern zu lernen bereit sind, zum Beispiel von Venezuela, das 1998 mit über 60 % die Christ- und Sozialdemokratern abgewählt hat, die jahrzehntelang eine neoliberale Politik nach dem Diktat des US-Kapitals gemacht hatten.
Ja, wir nennen uns nicht Rechte oder Linke, sondern sind aufgeklärte kämpferische Humanisten. Unsere Losung lautet H U M A N I S T E N , V E R N E T Z T E U C H ! F O R T S C H R I T T I S T M E H R H U M A N I T Ä T ! (Herder). Wahre Demokratie, nämlich Regierung f ü r das Volk, d u r c h das Volk, i m I n t e r e s s e des Volkes (Abraham Lincoln) setzt immer mehr aufgeklärte, humanistisch gesinnte Demokraten voraus, die man nicht mehr manipulieren kann und die für ihre wahren Interessen auch k ä m p f e n .
Wir wollen eine K o m p e t e n z d e m o k r a t i e , vertreten durch eine kluge Auswahl der Klügsten und Rechtschaffendsten d u r c h d i e B a s i s , die denen rechenschaftspflichtig sind, die sie vorgeschlagen haben, die aber auch durch Referenden abwählbar sind.
N e h m e n S i e t e i l a m V o l k s k o n g r e s s a m 3. 10. 07 in Leipzig und entscheiden Sie mit über den Grundkonsens! Wählen wir 2009 den neoliberalen Parteienfilz ab, das einzige Mittel, was diese Pseudo-Demokraten verstehen! Wir fordern dabei DIE LINKE zu einem fairen Wettstreit im Kampf um die Herzen und Hirne der 97 % verzweifelten, entmutigten, enttäuschten P a r t e i l o s e n heraus, die letztlich das Zünglein an der Waage sind.
G. Rahm