Nein zum G8-Gipfel


Für den 07.06.2007 organisierte der Landesverband Sachsen der Freiheitlichen Partei Deutschlands einen Auto-Korso gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm in Leipzig.16.00 Uhr starteten im Stadtteil Wahren 12 Fahrzeuge, die für jeden sichtbar reichlich mit Fahnen und Spruchbändern gegen die neoliberale Globalisierung gestaltet waren.

Begleitet von polizeilichen Sicherungskräften konnten wir ohne Behinderung alle Kreuzungen passieren. Nur ein Fahrzeug unserer Kolonne wurde bei einer Rot-Phase geblitzt, worüber uns die Polizei mit einem Schmunzeln mitteilte, dass das für den Fahrer ohne Folgen bleibt. 

Dieser imposante Aufzug erregte bei vielen Autofahrern und Straßenpassanten Neugier und Sympathie. So mancher grüßte uns mit dem bekannten Victory-Zeichen.

Bei der Abschlusskundgebung auf dem Simon-Platz vor dem Bundesverwaltungsgericht kritisierten alle Redner scharf das Treffen der Führer der westlichen Welt, die für die Gebrechen der Gegenwart maßgeblich Verantwortung tragen. Solche Treffen richten sich gegen die Interessen der Völker, stehen im Widerspruch zum Völkerrecht und verschlingen Unmengen an Steuergeldern. Mit klaren Worten wurde die scheinheilige und irreführende Haltung der Bundesregierung, insbesondere der Bundeskanzlerin, Frau Merkel, kritisiert. Was die überwiegenden Mehrheit unseres Volkes über diesen Gipfel dachte, brachten die massiven friedlichen Proteste im Vorfeld und während des Ablauf des G8-Treffen zum Ausdruck. Die Redner verurteilten die linken Gewalt-Chaoten, deren Absicht es war, mit ihren Provokationen dem demokratischen Protest  in den Rücken zu fallen.   

Unser Dank gilt dem Ordnungsamt und der Polizeidirektion Leipzig für die gute Zusammenarbeit in Vorbereitung und Durchführung unserer Aktion.

Dieser Auto-Korso war unser erster, wird aber nicht der letzte bleiben. Wir hoffen beim  nächsten Mal mit einer noch größeren Beteiligung. Machen wir den Bürgerinnen und Bürgern Mut, sich mit allen demokratischen Mitteln gegen die falsche Politik von Bundestag und Bundesregierung zur Wehr zu setzen.  


Baldur-Peter Schaefer